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Slow Food Wien Cooks

 

Die Slow Food Wien Cooks bereiten gedämpfte Teigtaschen aus der Mongolei,
libanesische gefüllte Weinblätter oder Kokoskuchen aus Kamerun. Mit den
Gerichten ihrer Heimatländer laden sie zur Begegnung der Kulturen und bieten
eine multikulturelle Kochshow und professionelle Caterings für Veranstaltungen
und Feste jeder Größenordnung.

 

Wenn Sie an einem Catering der Slow Food Wien Cooks interessiert sind oder
weitere Informationen wünschen, dann wenden Sie sich bitte an:
Slow Food Wien
Frau Irene Weinfurter
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können
+43 664 8986314


Die Philosophie
Kochen, Essen und Genießen sind maßgebliche Bestandteile jeder Kultur.
Kulinarische Traditionen sind Teil unserer kulturellen Identität, so wie Musik,
Literatur, Architektur, Sprache oder Religion. In den Gerichten der Heimat, in den
Gerüchen und Geschmäckern der Kindheit leben Erinnerungen fort, sind
Menschen geankert. Diese tiefe Verbundenheit zeigt sich gerade bei jenen, die ihre
Wurzeln verloren haben, die ihre Heimat für immer verlassen mussten. Durch das
Kochen der traditionellen Gerichte können sie ihre Kultur in der Fremde
bewahren und sie mit Menschen aus der neuen Heimat teilen.


Die KöchInnen
Die KöchInnen sind zum Teil unbegleitete Jugendliche und junge Erwachsene, die
ohne Familie nach Österreich gekommen sind und um Asyl angesucht haben. Sie
werden im Projekt „connecting people“ der Asylkoordination Österreich betreut,
das junge Flüchtlinge mit österreichischen PatInnen vernetzt, die ihnen mit Rat
und Hilfe zur Seite stehen. Der andere Teil der KöchInnen besteht aus
MigrantInnen, die schon seit längerem in Österreich leben und ebenfalls Freude
daran finden, Speisen aus ihrer „alten“ Heimat zu kochen, zu genießen und mit
anderen Menschen zu teilen. Allen ist gemeinsam, dass sie nicht nur über eine
große Leidenschaft fürs Kochen verfügen, sondern das Handwerk auch
hervorragend beherrschen und Fingerfertigkeiten besitzen (z.B. für das Formen
von mongolischen Teigtaschen und das Rollen von libanesischen Weinblättern),
wie man sie sonst nur von professionellen KöchInnen kennt. Slow Food Wien ist
bemüht, immer mehr KöchInnen aus den verschiedensten Herkunftsländern für
das Projekt zu begeistern, ihre Gerichte mit ihnen zu kochen, zu verkosten und die
Auswahl an repräsentierten Ländern und Speisen für das Catering auf diese Weise
ständig zu erweitern.

 

Der Ablauf
Die KöchInnen und ihre Gerichte sind das Herzstück des Projekts, das zum
interkulturellen Austausch einlädt. Jedes Land ist mit seinem Nationalgericht an
einem eigenen Tisch vertreten und da die Speisen nicht nur hervorragend
schmecken, sondern ihre Herstellung auch eindrucksvoll ist, kann man den
KöchInnen auch bei der Zubereitung zusehen. So ist beispielsweise das Formen
von Huuschuurs (mit Rindfleisch gefüllte Teigtaschen) eine eindrucksvolle
Angelegenheit, mit der die jungen mongolischen KöchInnen atemberaubende
Fingerfertigkeit beweisen. Diese Kochshow gibt zudem die Möglichkeit zur
Begegnung zwischen den KöchInnen und den Gästen und schafft den Raum für
Erfahrungsaustausch und vielfältige Fragen. Die Aktions- und Buffettische sind
dem jeweiligen Land und Gericht entsprechend dekoriert.
Um einen reibungslosen Ablauf sowie eine professionelle Organisation der
gesamten Veranstaltung zu gewährleisten, arbeiten die Slow Food Wien Cooks mit
dem professionellen Cateringunternehmen Tip Top Table zusammen. Tip Top
Table stellt die gesamte Infrastruktur zur Verfügung und übernimmt die
Organisation der Veranstaltung.


Die Gerichte
Die Gerichte sind geschmacklich großartig und werden aus den besten heimischen
Zutaten hergestellt. Die Verwendung heimischer, biologischer Lebensmittel hat
neben der geschmacklichen Qualität auch eine übergeordnete Bedeutung im
Projekt. Die Slow Food Wien Cooks widersetzen sich auf diese Weise der
industrialisierten Lebensmittelproduktion, die in einer globalisierten Welt
nachweislich die Lebensgrundlagen der bäuerlichen Bevölkerung der Länder der
Dritten Welt zerstört und der ersten Welt Flüchtlingsströme beschert.
Die Zutaten für die Gerichte stammen daher zum überwiegenden Teil aus
biologischem heimischem Anbau, ausgenommen sind spezielle Gewürzmischungen
und seltene Obst- und Gemüsesorten. Die Speisekarte wird laufend um Gerichte
aus neuen Ländern erweitert.


Eine Auswahl der von den Slow Food Wien Cooks zubereiteten Gerichte:
• Libanon - Warak Enak Bi-Zayt : gefüllte Weinblätter mit Reis, Paradeisern,
Petersilie und Gewürzen


• Mongolei – Huuschuur: mit faschiertem Rindfleisch gefüllte, frisch
gedämpfte Teigtaschen mit Karotten-Kraut-Salat


• Afghanistan – Ghorme Sabzi: Lamm- und Rindfleischeintopf mit Kräutern
und Zitronen, dazu gewürzter Reis mit Mandeln, Pistazien und Rosinen


• Senegal – Thieboudienne: geschmortes Gemüse, darunter Okras, Melanzani,
Zucchini, Paprika, mit afrikanischem Maniok-Reis


• Kamerun - Gateau a la noix de coco: Kokosnusskuchen mit Ananas
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