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Das Archeprojekt in Österreich |
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Slow Food Wien, BIO AUSTRIA, Arche Noah und Arche Austria haben sich 2008 zur Initiative "Arche-Projekt" zusammengeschlossen. Im Rahmen eines 5-jährigen Projektes werden Bio-Qualitätsprodukte ausgezeichnet, die "regional, biologisch, saisonal und aus traditionellen und wenig verbreiteten Sorten und Rassen in lebensmittelhandwerklicher Verarbeitung und mit geschmacklicher Qualität" in Österreich hergestellt werden. Gemeinsam mit Vertretern der lokalen Slow Food Gruppen beschicken die Projektpartner die nationale "Arche-Kommission Österreich", die für die Produktnominierungen verantwortlich ist. |
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Begriffe wie Agro-Biodiversität und Regionalität werden immer aktueller - begleitet von der weiter rasant abnehmenden Artenvielfalt bei Pflanzen und Nutztieren. In den letzten 100 Jahren sind 75% der Vielfalt an Nutzpflanzen verloren gegangen, ähnlich dramatisch sind die Verluste bei den Nutztier-Rassen. Slow Food hat mit der "Arche des Geschmacks" eine internationale Antwort gefunden. Die Idee: Essen, was man retten will. |
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Ein wichtiges Instrument der "Arche des Geschmacks" sind, neben der Anerkennung als "Arche-Produkt", die "Förderkreise" sogenannte Presidi.
Während bei den Arche-Produkten nur das gefährdete Erzeugnis im Mittelpunkt steht, sind es bei den Förderkeis- (=Presidi)-Produkten die ProduzentInnen und ihr Produkt. Förderkreise sind regionale Zusammenschlüsse, die sich zum Ziel setzen, ein bestimmtes, besonders gefährdetes Produkt von herausragender Qualität, von regionaler, kulinarischer Bedeutung und seine ProduzentInnen in vielfältiger Weise zu unterstützen (z.B. durch Bewerbung; sichtbare Verknüpfung mit der Identität der Region; Entwicklung von Produktionsrichtlinien; durch Finanzierung der Leistungen, die zur Presidio-Auszeichnung erbracht werden müssen, etc.). |
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